Die Farben und der Aufbau

Die Farben der Fahne sind Blau und Gold, welche exakt denselben Raum auf dem Fahnentuch einnehmen. Dies entspricht somit einer Fahnenteilung von 1:1. Die Maße im Querformat haben ein Verhältnis, Höhe zu Breite, von 3:5. Somit ergibt ein Grundmaß von 30cm, eine Fahne von 90cm Höhe und 150cm Breite. Als Bannerfahne wird das Wappen mittig, entsprechend der Teilung des Wappens, zwischen Blau und Gold platziert. In der Heraldik (die „Lehre von den Wappen” oder Wappenkunde) werden die Farben Gelb und Weiß als „Metalle“ verstanden, also Gold und Silber. Daher kommt die Bezeichnung „Blau und Gold“. Die Idee für Blau und Gold entspringt mehreren Betrachtungen. Als erstes gehörte Klinkum im Grenzland immer zum Herzogtum Geldern, welches diese Farben im Wappen trug. Zweitens findet sich mindestens eine der beiden, in den Farben unserer größten Vereinen wieder. Schließlich sind auch die Feldfluren rund um Klinkum im Sommer oft golden und der Himmel blau, wodurch sich unser Umland hier symbolisch wiederfindet.

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Das Wappen

Wappen sind stilistische Symbole und erzählen kleine Geschichten des Selbstverständnisses des Trägers und seiner Herkunft. Das Wappen Klinkums ist ein spitzer, gespaltener und halb geteilter Schild.

In der heraldisch rechten Seite (die Seiten beziehen sich auf die Perspektive des Schildträgers) sind sieben blaue Flachsblüten auf silbernem Grund, sie symbolisieren die sieben Nachbarschaften Klinkums. Die Flachsblüte steht für die Landschaft, die lange durch den Lein geprägt wurde. Außerdem symbolisch für die Landwirtschaft im Allgemeinen ohne die es Klinkum gar nicht gegründet worden wäre.

In der heraldisch linken Seite trägt die obere Ecke einen goldenen, aufrechtstehenden und nach rechts gewandten, doppelschwänzigen Löwen auf blauem Grund. Er ist rot bewehrt, rot bezungt und trägt eine rote Krone. Dieser Löwe steht für das historische Herzogtum Geldern, an dessen Grenze Klinkum immer lag (im Gegensatz zu Beeck, das zu Jülich gehörte).

In der unteren linken Ecke ist eine weiße Wechselzinne auf zinnoberrotem Grund. Die Wechselzinne ist ein Zeichen für einen bewehrten Ort und dem Wappen von Nesselrode-Ehringshoven entlehnt. Die Keimzelle Klinkums, der „Klinkumer Hof“, war über viele Jahrhunderte ein Besitz derer zu Nesselrode und jede weitere Ortsentwicklung in der Waldhufensiedlung Klinkum ging von dort aus. Die Wechselzinne hat dabei auch noch große Ähnlichkeit mit dem Aussehen Klinkums. Eine lange Straße mit ursprünglichen Zufahrten zu den Höfen und ihren „Hufen“, also der Ackerfläche die unmittelbar an den Höfen begann.

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Wappen Klinkum spitz cmyk